Die ersten Tage

Es ist ein gutes Gefühl, wieder zu arbeiten. Von den Kolleginnen und Kollegen wurde ich gut aufgenommen. Es gibt viel zu tun und sie freuen sich auf die Unterstützung. Doch es zeigen sich auch die üblichen Barrieren. Im Multifunktionsraum, dem sogenannten Mufu ist die Teeküche, das Lager für Büromaterial jeder Art und der Netzwerkdrucker. Für … Die ersten Tage weiterlesen

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Geschafft – die Chance ist da

Es gab einiges zu klären, in den vergangenen zwei Wochen. Kann die Arbeitgeberin ein tonerstaubfreies Büro für mich einrichten? Ist man bereit, sich auf die Erkrankung einzustellen? Wie funktioniert das nun, wenn die Arbeitgeberin einen Zuschuss beantragen möchte? Kann man einen Vertrag machen, bevor die Rentenversicherung eine Zusage gibt? Die ersten Fragen waren schnell geklärt. … Geschafft – die Chance ist da weiterlesen

Barrieren in den Köpfen

Beschäftigt man sich mit der Frage, warum Menschen mit Beeinträchtigungen es so schwer haben, eine Arbeit zu finden, hört man häufig den Satz: „Die Barrieren bestehen hauptsächlich in den Köpfen.“ Das heißt, Vorbehalte und der Unwille über Unterstützungsmöglichkeiten und funktionelle Wege auch nur nachzudenken stellen größere Hindernisse dar, als die gesundheitliche Beeinträchtigung selbst. Ich habe … Barrieren in den Köpfen weiterlesen

Bei gleicher Eignung…

werden Menschen mit Behinderung bevorzugt berücksichtigt“ ist unter Stellenausschreibungen öffentlicher Arbeitgeber meist zu lesen. In der ersten Hälfte des Jahres 2014 wurde ich nicht ein einziges Mal zu einem Verstellungsgespräch eingeladen. Nachdem ich die Gleichstellung mit einem schwerbehinderten Menschen hatte, nahm die Zahl der Einladungen langsam zu. Dennoch war es nicht sehr erfreulich. Bisher bekam … Bei gleicher Eignung… weiterlesen

Blockiert

Das nächste Vorstellungsgespräch nach dem Desaster vor zwei Wochen (siehe hier) lief wieder besser. Es war aber nicht wirklich gut und am Ende stand, was ich häufig lese. „Wir haben uns für eine andere Bewerberin entschieden, die besser auf die ausgeschriebene Stelle passt.“ Mit schriftlicher Bewerbung und den Kosten für die Fahrt zu den Vorstellungsgesprächen … Blockiert weiterlesen

Es ist kaum zu erklären…

…wie man sich als hoch qualifizierter Mensch mit einer Schwerbehinderung in einem Vorstellungsgespräch fühlt. Ich hatte mich schon im Juni des letzten Jahres auf eine Stelle in der Landesverwaltung beworben. Es war eine interne Stellenausschreibung. Als schwerbehinderter Mensch darf ich mich auch hierauf bewerben. Öffentliche Arbeitgeber sind verpflichtet, schwerbehinderte Menschen bei gleicher Eignung bevorzugt einzustellen. … Es ist kaum zu erklären… weiterlesen

„Wir können unsere Abläufe nicht an Ihre Erkrankung anpassen“

Nächste Station ‚Elektro-Bereich‘, schon beim Betreten des Raumes fällt mir auf, dass die Luft im Raum mit irgendetwas belastet ist. Der Drucker des Anleiters steht relativ offen und wird viel genutzt. Soll ich jetzt gleich schon wieder sagen „das geht nicht, ich kann hier nicht arbeiten“? Wird man das ernst nehmen? Wird man es verstehen? … „Wir können unsere Abläufe nicht an Ihre Erkrankung anpassen“ weiterlesen

Wie im Großen, so im Kleinen

Meine erste Station in der ‚Belastungserprobung‘ sollte der ‚Bürobereich‘ sein. Wie wird es dort aussehen? Ich habe vorher mehrfach darauf hingewiesen, dass ich in Räumen mit Laserdruckern nicht arbeiten kann. „Im Testraum sind keine“, wurde mir gesagt. Tatsächlich, in der ersten Woche im ‚Büro‘ wurden ausschließlich schriftliche Tests durchgeführt. In dem dafür vorgesehenen Raum waren … Wie im Großen, so im Kleinen weiterlesen